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Konditorei Fercher
Wien
- Adresse:
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Engerthstraße 79, 1200 Wien
- Kontakt:
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01 332 42 29
- Geöffnet:
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Mo - Mi: geschlossen
Do - So: 9:00 - 18:00
| Nutzer-Infos |
|
Schultergasse 2, 1010 Wien
Cooler Laden, nette, sehr hilfbereite Bedienung, die auch bei starkem Andrang keinerlei Stress bekommt. Kann man nur weiterempfehlen und stellt eine wirklich super Alternative zum herkömmlichen Eis dar.
2 Beiträge zum Platz "Konditorei Fercher" auf Deutsch
Wer den köstlichen Mehlspeisen, die es früher einmal im Imperial, Sirk oder Central gegeben hat, mit Wehmut nachtrauert, hat hier den Ort seiner Sehnsüchte gefunden. Der Kärntner Dietmar Fercher, seines Zeichens ehemaliger Chef-Partisier der Imperial-Gruppe und ein ganz Großer seiner Zunft, hat sich hier mit seiner Frau selbständig gemacht. Man soll sich vom in fürchterlichem Pink gehaltenen Portal und dem 80er-Jahre Interieur nicht täuschen lassen. Dietmar Fercher spielt mit seinen traditionellen Rezepturen in der absoluten Oberliga der Wiener Konditoren. Und wo sonst findet man noch solche Köstlichkeiten wie Rigó Jancsi (was offenbar keiner mehr kennt, weshalb es hier "Schokoladenwürfel" genannt wird; http://en.wikipedia.org/wiki/Rigo_Jancsi) ...
Im Fall von Feierlichkeiten und sonstigen Anlässen unbedingt zu empfehlen: Torte bestellen! Und der Kärntner Raindling ist überhaupt ein Hit! Und am Samstag gibt's einen phänomenalen Milchrahmstrudel!
Fazit: Solange es Meister wie Eduard Fruth oder Dietmar Fercher gibt, ist es mir um Wiens Ruf als Welthauptstadt der Mehlspeisen nicht bange.
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Ach, die Konditorei Fercher ist eine Oase in der Wüste des fließbandproduzierten Konditorwareneinerleis. Bereits Gault Millaut musste die Qualität anerkennen und zeichnete den Meister mit der goldenen Kaffeebohne (ja, das heißt so) aus. Die Süßigkeiten schmecken durch die Bank verboten gut.
Tipp: die süchtig machenden Schaumrollen gibt's leider nur am Wochenende.
Einziges Manko - und ich lieg den Ferchers dauernd im Ohr damit - ist der unzureichende Nichtraucherschutz, weil das Café dafür wohl zu klein ist. Immerhin wurde eine Hälfte rigoros den Rauchern entzogen. Aber es reichen zwei Glimmstangerln in der hinteren Ecke und die gute Luft ist raus. Schade, schade. Am Fensterplatz könnt ich stundenlang dichten und sinnieren und mit meiner Verabredung plaudern.
Ach ja, die Tochter des Hauses ist, wie könnte es anders sein, wahrlich süß - und ein guter Grund hinzugehen :)
Kommentieren 18 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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volver, 14 September 2007: Ein Wahnsinn, wie lange ich schon keine richtig gute Schaumrolle gegessen habe.
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wrnr, 29 September 2007: Ich hab den Urlaub genützt.
Nur bei den Kokoskuppeln diesmal etwas ausgelassen (die sind mir ja überhaupt am Liebsten), naja, bis auf drei kleine vom Gourmetspar, die ich dann bei der Heimreise verzwickt hab. Waren fast so gut wie die vom Ströck mal waren. Aber die selbergemachten waren sowieso am Besten.
Wie sind die Schaumrollen vom Fercher im Vergleich zu denen vom Groissböck? (die waren bis jetzt meine Favoriten). -
volver, 29 September 2007:
Stimmt, die Groisböck Schaumrollen waren schon immer ein Wahnsinn.
Die komischen Industrieschaumrollen, eingewickelt in Frischhaltefolie, zäh wie Schuhsohlen - der Niedergang der Zuckerbäcker... -
wrnr, 29 September 2007: Auf der Mariahilfer Straße heisst der ja jetzt anders: Backfix oder so, soll aber noch das gleiche "Material" sein. Weiss wer Genaueres? Hätt beim Vorbeigehen eigentlich auch kosten können. Aber wenn ich so anfang, könnt ich bei einem Wienbesuch auch gleich noch ein neues, grössereres Gwand kaufen.
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volver, 29 September 2007:
Hab ich auch schon gesehen. Nun, die Expansion in den 80,90er wurde scheinbar wieder rückgängig gemacht.
Zum Glück gibt's das Original in der Neilreichgasse/Raxstrasse noch!!! -
volver, 29 September 2007:
warum schreiben wir eigentlich keinen Eintrag für den Groisböck??? ;-) -
wrnr, 29 September 2007: Wenn ich das nächste Mal in Wien bin, werd ich mir vorher eine Qype-Besuchs-Liste anlegen, damit ich auch über den aktuellen Stand berichten kann.
Das Zuckerlgschäft in der Neubaugasse hab ich auch nicht geschafft, da will ich ja noch Fotos machen.
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dschun, 29 September 2007: Groisböck ist mir namentlich ein Begriff, aber bis auf die Krapfen, ist er mir nicht sonderlich im Gedächtnis und am Gaumen hängen geblieben. Liegt wohl daran, dass das Hauptgeschäft am anderen Ende von meiner Behausung liegt.
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wrnr, 29 September 2007: Große Behausung - vom 20. zum 10. Respekt :-))
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volver, 29 September 2007: :-9 war auch mein Gedanke.
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wrnr, 17 Oktober 2007: Zigarettenqualm stört mich beim Süssigkeitenschnabulieren auch gewaltig. Beim Heurigen oder im Wirtshaus gehts noch (g'hört bei letzterem sogar ein bisserl dazu). Aber feinste Patisserie oder geschmacksverwöhnende Mehlspeisen müssen rauchfrei sein.
Wie wird denn die EU-Verordnung in Österreich umgesetzt? -
emililly, 18 Oktober 2007: Groissböck verbinde ich auch nur mit Krapfen.
EU Verordnung - was meinst du? Man versucht gastronomische Betriebe mit über 70m² Nutzfläche dazu zu zwingen, dass es zwei getrennte Bereiche gibt. Also wirklich getrennt, wie ich das richtig lese. Das ist der Tod jeder Kommunikation und jedes Lokals. Die österreichische Gastronomie ist noch immer outstanding und muss es mit ein bissl Poflerei im Gesicht auch bleiben. Noch dazu kann mir einer erklären, wie ein Kellner mit beiden Händen voll, eine Türe öffnen soll? Hat sich jemand schon überlegt, wie ungut das ist, wenn man jedes Mal die Schwingtüre ins Kreuz bekommt? Und ein Altwiener Kaffeehaus mit einer elektrischen Schiebetüre ist wohl auch ein bissl überkandidelt. -
dschun, 18 Oktober 2007: "ein bissl Poflerei im Gesicht"?
Nein, und nochmals nein! Es gibt nur ein Entweder oder. Generelles Rauchverbot oder man lässt es so, wie es ist (was ich freilich ablehne). Dazwischen gibt es keine vernünftige Lösung. Oder anders gesagt: wie definiert sich "ein bissl Poflerei"?
Wenn ich mir die Politiker anschau, wie sie versuchen, es der Tabak- und Gastronomie-Lobby Recht zu machen, bekomm ich Lungenkrebs. -
volver, 18 Oktober 2007: ach geh...
ned aufreg'n - suunst gibts an heazkaschpal
es steabn do vü mea leid bei autofoan und des is aa ned vabotn.
jeda soi mochn kena wos a wü und wenn da wiat hoit maand, dass ea a rauchalokal mocht - daun hod ea hoit di ois kundn valuan... so afoch is di gschicht... -
wrnr, 18 Oktober 2007: Wos i so gheat hob, steabn de Leit beim Autofoan meistns deswegn, weus augsoffn san, oder si söbst iwaschetzn und glaubn, sie kumman mit hundertochzg in de hengade Kuavn (eine kummans jo no, owa ausse nimma).
Leida san bei de dodn aa immer wöche, de dafia nix kennan.
Owa ma kennt a listn mochn mit reine Nichtrauchalokale und bei de a Stichwuat ("tag") "Nichtraucher" dazuaschreibn. Daun kaun i, wenn i in Wean untawegs bin, im Handy eigebn "nichtraucher" und de Strossn, wo i grod bin und kriag a Listn mit de Wiatn und Heirichn und Restauraus, wo ned pofelt wiad.
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emililly, 18 Oktober 2007: Herr dschun!
Ein bissl Poflerei, wenn eben ein bisschen geraucht wird. Viel gepofelt, wenn die dichten blauen Rauchschwaden durchs Lokal ziehen und man am Abend das Gewand weghauen kann.
Was mich stört, wenn in einem Restaurant die Tische so eng gestellt sind und ich gerade mein Essen bekomme und derjenige neben mir sich einen Tschik anheizt. Weil da kannst machen was du willst, der depperte Rauch ziagt immer zu den Nichtrauchern zuwe.
Ja sonst wünsch ich mir ein wenig mehr Toleranz auf beiden Seiten.
@wrnr: Das traut sich kein Gastronom ein reines Nichtraucherlokal zu machen. Da bekommen sie Fracksausen!
@volver: Wie zeitig sterben eigentlch rauchende Autofahrer? Haben wir da eine ÖAMTC Statistik vorliegen? -
volver, 18 Oktober 2007: na schaut's, in deitschlaund hobn's jetzn in olle(?) bundeslenda a rauchvabot - und i hob scho mit a boa wiatn gred und die aan sogn so und die aundan aundas - oba zum beispü waun vü göd im spü is, so wia auf da wiesn in münchn, daun gibts hoit ausnaum ... des find i persönlich ned guad - olle oda kana...
i sog hoit no imma - da wiat soi entscheidn und damit a di gest.
wäu ois nextes deafst kaan äuk mea trinkn, daun kaane gfeabtn hoa mea hobn oda aufpickte finganegl... is ois ned guad fiad xundheit. -
dschun, 21 Oktober 2007: ad emiLillY:
Wie sagte mir einmal ein Arzt, der sich für den Nichtraucherschutz stark machte: keine Toleranz zeigen! Weil, würdest du es okay finden, wenn ich dich ein bisserl Körperverletzen tue? Sagen wir, ich hör auf, wenn du blutest ... und wenn du das nicht magst, dann sag ich, dass du intolerant bist ÄTSCH! ;)
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