Mein Bruder sagte “Ihr müßt ins Quell gehen, das ist bei euch um die Ecke!” Mein Bruder lebt in Wien und ist ein, wie könnte es anders sein, Gourmet. Wir also, nach shopping und Museumsbesuchen, stapften spät abends heimwärts und wollten im Quell noch was essen. Anscheinend ist das Lokal im 15. unbekannt, wir wollten uns durchfragen und keiner kannte es. Wir fanden es dann selbstständig. Verraucht, war mein erster Eindruck, meine müden Augen strengten sich an. Als sich die Nebel lichteten zeigte sich ländliches Ambiente: Schlechte Beleuchtung, grobe Holztische, großer Kachelofen, Fußballfahnen und ein Kreuz an der Wand. Dann stand vor uns eine freundliche Kellnerin mit vertrautem Hamburger Akzent, und fragte uns, ob wir noch was essen wollten, denn die Küche mache gleich zu. Es war ca. 23:00 Uhr. Wir waren hungrig, sehr hungrig. Und dann bekamen wir die Belohnung für das lange Suche und den Nebel. Beglückende Wiener Gasthausküche. Ein junger, gutaussehender Mann kam zum Tisch und fragte uns obs geschmeckt hätte, woher wir kämen und wie wir aufs Quell gekommen seien. Das war wohl der Wirt. Auch wenn wir das nächste Mal leider nicht im 15. wohnen werden, ins Quell finden wir sicher! Wir freuen uns schon drauf.
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Ich hoffe, Du bleibst trotz Vegetarismus möglichst lange gesund.
Karte hängt am Eingang des Gasthauses, oder ?
Und Tschüss zu ihrem Beitrag. bye bye
Das Gasthaus Quell ist ein uriges Altwiener Gasthaus und kein New-Age-Veggie-Alternativschuppen. Da kann ich keine großartige vegetarische Auswahl erwarten. Als mündiger Konsument sollte mir das bewusst sein.